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Tag 2

Die Haut brannte wo sich die Tücher in das Fleisch geschnitten hatten.
Jedes mal wenn er trotzdem versuchte, sich zu bewegen stöhnte er kurz auf aber die Tücher schnitten sich tiefer in sein Fleisch. Er konnte nicht einfach unbeweglich im Bett zu liegen und bereute jede Bewegung. Seine Situation war Ausweglos und der junge Mann fluchte vor sich hin.
"Meine Güte was ist hier passiert?" sagte er zu seinem Spiegelbild, das an der Decke hing. „Ist es nicht schon schlimm genug das ich hier nackt und gefesselt auf dem Bett liege. Aber muss ich auch noch alles Vergessen?" Das war die große Frage, sie beschäftigte ihn mehr, als es ihm etwas ausmachte hier herum zu liegen. „Wer bin ich?". „Wie bin ich in diese Situation geraten?" Murmelte er weiter vor sich hin aber sein Spiegelbild antwortete ihm nicht. Jeder Gedanke schmerzte, mit jedem weiterem Gedanken schien der Hammer heftiger auf ihn niederzuschlagen. „Wie heiße ich wohl, wie hat mich wohl meine Mutter immer gerufen? Wer es weiß, darf sich gerne bei mir melden“. Brüllte er seinem Spiegelbild laut entgegen, in dem wissen, das ihn sowieso keiner hörte. Irgendwie fand er das die Situation schon so traurig war, das man es nur noch mit Humor nehmen konnte. „ Hey du da oben nenn mich Säugling, weil ich wirklich gar nichts mehr von mir weiß. Wie heißt denn du?“ Noch nie hätte er sich mehr darüber gefreut wenn jemand mit ihm reden würde, aber sein Spiegelbild schwieg ihn an, was ihn nahe an die Verzweiflung brachte.
„Wenn mir das Denken nur nicht so schwer fallen würde, könnte ich bestimmt eine Lösung finden und ausserdem ist es irgendwie langweilig sich mit dir zu Unterhalten.“ Keifte er und versuchte die aufwallenden Schmerzen zu Ignorieren die aufbrandeten als er sich auf dem Bett herumwarf. „Hast du gehört." schrie er. „Mir ist Langweilig". Der Humor verging ihm so schnell wie er gekommen war und daraus wurde ein Grummeln und der Hass auf alles und jeden.
„Ich habe Kopfschmerzen, hast du mich gehört?" rief er, aber seine Stimmbänder brachten nur ein Krächzen hervor, was aus seinem Mund kam. Nicht nur das er Kopfschmerzen hatte, seine Stimme hatte auch sehr gelitten unter dem was er zuletzt gemacht hatte und diese Erinnerung steigerte auch nicht seine Laune, den es war einfach nichts da, woran er sich erinnern konnte. Nach einiger Zeit hatte er seine Launen unter Kontrolle bekommen und er begann sein Spiegelbild anzuschweigen. Manchmal guckte er sich die Bilder an, die an den Wänden hingen, aber auch dort fand er keine Antwort auf seine Fragen. Er war ein junger Mann mit Schwarzen Haaren die wild auf dem Kopfkissen herumlagen. Die Decke war fast vom Bett gerutscht und er konnte sich in dem Spiegel fast Nackt sehen. Ja er fand jetzt wäre ein guter Zeitpunkt das Bett wieder zu verlassen aber es fehlte nur jemand der ihn befreite. Selbst langsames vorsichtiges Ziehen an einer der Fesseln brachte keinen Erfolg, aber dadurch das er vorsichtig vorging Schnitten sich die Fesseln, nicht noch fester ins Fleisch.
22.6.07 17:31
 


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