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Tag 3

„Wie komme ich hier wieder weg?" diese Frage lag ihm die ganze Zeit auf der Zunge, am liebsten wollte er sie rausschreien, aber sein Spiegelbild hatte die Angewohnheit nicht zu Antworten und je länger er hier lag, desto frustierender kam ihm die ganze Situation vor.
„Wer hat mich gefesselt?" fragte er sich. „Oder war das einfach nur der umwerfendste Sex den ich je gehabt hatte und sie hat mich einfach hier vergessen?“ Warum konnte er noch in dieser Richtung nachdenken, aber alles andere was mit seiner Vergangenheit zu tun hatte, war wie ein Schwarzes Loch in seinem Kopf..
Eigentlich könnte das ein Wunschtraum jeden Mannes sein, aber jetzt wo er in dieser Situation war, konnte er den Männern nur davon abraten, je in solch eine Situation zu geraten. „Wenn er einen Akt mit einer Frau hatte, wo war sie dann und warum lag er immer noch gefesselt hier?“ Ausser dem Hämmern in seinem Kopf und dem flackern der Kerzen die rund um ihm herum standen, auf den in dunkel gehaltenen Tischen war kein Laut zu hören. Es waren richtig große Kerzen, die Tage lang brennen konnten, wenn sie die ganze Zeit angezündet blieben und sie waren auf die Hälfte abgebrannt. „Lag er schon so lange hier?“fragte er sich
„Hallo ?" rief er leise und es fiel ihm auf, das seine Stimme zwar sehr gelitten hatte aber anstatt des Krächzen schienen sich die Stimmbänder wieder daran zu gewöhnen das sie betätigt wurden, so das es ihm langsam leichter fiel zu rufen. Er versuchte es lauter. „Hallo ?" Diesmal war es lauter und er horchte, aber nichts hatte sich verändert, kein weiterer Laut zu hören. Nach ein paar weiteren erfolglosen „Hallo´s“ die er so laut heraus gerufen hatte, wie er konnte und sich immer noch gar nichts gerührt hatte in seiner Umgebung, verfiel er wieder in ein dumpfes Brüten. Aber über etwas nachdenken konnte er nicht, der Schmerz der Fesseln und das dröhnen im Kopf lenkte ihn zum Glück vom jeglichen weiterem Denken ab, denn dort war nichts anderes, als die leere des nicht wissens. „Eine sehr effektive Art der Quälerei“ fand er und versuchte zu entspannen was aber durch die Fesseln kaum möglich war.
„Welche Tageszeit mag es wohl gerade sein, strahlt wohl gerade die Sonne, würde sie ihn Bräunen wenn er draußen läge? Oder war es Nacht und die Person, die ihn hier gefesselt hatte, schlief in einem anderen Raum und würde erst in Stunden wieder erwachen?" Diese und weitere Fragen stellte er sich immer und immer wieder. Selbst versuche sich zu entspannen waren kaum möglich, aber mittlerweile hatte er eine Position gefunden, um sich einiger maßen erträglich hinzulegen.
23.6.07 17:08
 


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