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Tag 4

Ja lieber Leser muss mich natürlich entschuldigen hatte ja versprochen jeden Tag einen Beitrag zu liefern aber manchmal hat man einfach keine Lust zu schreiben aber jetzt geht es schon weiter.

Eine Melodie, er hörte eine Melodie in seinem Kopf und sie kam ihm sehr bekannt vor. Summend lag er in dem Bett und versuchte einen Text dafür zu finden, in den tiefen weiten seines Kopfes, aber dort war einfach nichts, vielleicht war das der erste Schritt sein Gedächnis wieder zu finden, kam ihm der Gedanke und nach einiger Zeit wurde aus dem Summen ein fröhliches Pfeifen. Eine beschäftigung aber irgendwann wurde es ihm zu langweilig, einfach nur zu Pfeifen und sich sein Spiegelbild anzuschauen und begann sich lieber die Bilder genauer zu betrachten. Es fiel ihm auf, das die Frau die auf den meisten Portraits abgebildet worden war es sich immer um gleiche Person handelte. Rote Lange Haare umrahmten das Hübsche Gesicht der Frau und auf den verschiedensten Bildern trug sie Kleidung aus den unterschiedlichsten Epochen. Auch von dem Malstil konnten die Bilder unterschieden werden manche der Bilder mussten schon Hunderte von Jahren alt sein während andere relativ frisch gemalt worden waren.
Irgendwann gab er seine Musikalische Ader auf denn auch das Bilder betrachten ,war nichts was er ewig in dem Bett machen wollte. "Also werde ich wohl noch weiter warten müssen.“ So langsam resignierte er, diesen Satz hatte er sich wohl schon tausendfach sagen müssen, bis er auf einmal ein Geräusch hörte. Er wusste nicht wie lange er schon hier herumgelegen hatte aber war richtig froh darüber, das er auf einmal anderes hörte, als das auf Dauer sehr nervige Flackern der Kerzen.
Leise Schritte die sich ihm näherten und er versuchte etwas zu sehen. Er sah nur einen Schatten aber schon nach kurzer Zeit stand eine Frau vor ihm. Ihre Schwarzen Haare umrahmten ein hübsches Gesicht und es fiel ihm auf das die Person die auf den Bilder gemalt worden war vor ihm stand, nur das sie jetzt die Haarfarbe geändert hatte. Erschreckend waren ihre Augen sie waren Eiskalt wie Gletscher. Ihr Mund versprach ungefähr alles das was alle anderen Frauen versprachen aber diese Lippen würden es erfüllen.
Ihre zierliche Figur war gekleidet in einem netten Roten Kleid, das ein mächtigen Ausschnitt zeigte, was sich perfekt ihrem Körper anpasste. Die Frau, die vor ihm stand war eine absolute Traumfrau und er wusste warum er sich seinen Verstand herausgevögelt hatte. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen aber durch den starren toten Blick, hatte er sofort den Eindruck das dieses Lächeln gekünstelt war. Obwohl sie mehrfach auf den Bildern verewigt worden war wurde ihr keines der Bilder gerecht sie war mal von den Augen abgesehen hübscher als ihre gemalten Ebenbilder.
"Wie gehts dir denn Heute Süsser?" fragte sie mit einer sanften Stimme " Süsser nannte sie ihn also schienen sie beide sich zu kennen.
"Wenn ich ganz ehrlich bin bescheiden, mir tun die Arme und Beine Weh und ich kann mich an nichts erinnern."
"Du kannst dich an nichts erinnern?" fragte sie neugierig und prompt hatte er das Gefühl das sie ein wenig beleidigt war.
"Genau ich kenne noch nicht mal meinen Namen, geschweige denn wo ich bin oder wer du bist".
"Das freut mich zu hören." meinte sie zu seiner Verwunderung.
" Wie, freut dich das zu hören, hast du diesen Gedächnisverlust herbeigeführt?"
"Um ganz ehrlich zu sein Ja." "Wieso?" fragte er und er fühlte wieder diese Ohmächtige Wut in sich aufsteigen. „Pssst.“ Meinte sie legte ihm ihren Zeigefinger auf den Mund. "Ich werde dir schon wieder das beibringen was du wissen musst, denn wenn ich dir etwas von unserer Vergangenheit erzählen würde, müsste ich dich töten und das wollen wir doch beide nicht mein Schatz."
"Na wenn das so ist, lassen wir es doch so, wie es ist, aber wärst du so freundlich mich von diesen lästigen Fesseln zu befreien?"
Einen Moment stockte sie und schien über seine Bitte nachzudenken.
"Das werde ich bald tun Geliebter, aber alles zu seiner Zeit." Ihr Ton liess keinen Raum für eine Diskussion. "Wie heißt du eigentlich?" fragte er " Nadjeschda, mein Schatz." „Danke, und was hast du jetzt mit mir vor ?"
„Ganz ehrlich mein kleiner." Und guckte mit einem Lächeln auf das verdeckte Becken des Mannes. „Ich habe keine Ahnung, das überlege ich mir noch." Der Blick und der Tonfall ließen ihn erröten.
Sie ging zu einem der kleinen Nachttische, die rund um sein Bett standen. „Du hast doch bestimmt Durst, hier Trink erst einmal etwas." Sie holte einen goldenen Pokal hervor, den er vorher gar nicht erblickt hatte der Behälter musste also vor dem Bett gestanden haben.
"Was ist denn das?" fragte er mit einem leicht säuerlichen Ton er konnte es einfach nicht akzeptieren hier gefesselt herum zu liegen.
„Rotwein." meinte sie „Hast du kein Wasser für mich?" „Nein tut mir leid ist mir leider ausgegangen."sagte sie bestimmt.
"Wie wäre es du lässt mich frei und ich hole neues Wasser?“
„Ich brauche kein Wasser Schatz." Sie lächelte noch einmal und zeigte ihre Zähne, er erblickte zwei große Eckzähne, irgendwie wusste er, das sie ihm damit etwas sagen wollte aber er in diesem Moment wusste er nicht was.
„Du, ich werd später wiederkommen, dann werde ich dir sagen wie es mit uns beiden weitergeht, bis dahin werd ich dich erst mal hier alleine lassen. Gesellschaftliche Verpflichtungen ich hoffe du verstehst."
26.6.07 12:44
 


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